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Warum bevorzugen Spieler Texas Hold’em?

Posted by Charles, March 28, 2013

  

Beliebtes Texas Hold'em

Poker ist schon seit dem späten 18. Jahrhundert ein beliebtes Spiel, aber in den letzten Jahren hat sich eine Spielart als klarer Favorit unter den Spielern auf der ganzen Welt herauskristallisiert - Texas Hold’em. Jedes Jahr wird durch das Main Event der World Series die Aufmerksamkeit auf Hold'em gelenkt. Hold'em ist die prägende Variante von Live- und Online-Poker und formt die Art und Weise wie wir sprechen (z.B. Ausdrücke, wie "I'm all in"), zeigt sich in der Popkultur (Lady Gagas "Poker Face") und im Film (James Bond Relaunch im Jahr 2006 "Casino Royale"). Da das Spiel einfach zu erlernen, aber schwer zu meistern ist, kann man leicht erkennen, warum Hold'em so beliebt ist. Doch wenn man die ähnliche Eigenschaften der Varianten, wie Omaha, oder Stud betrachtet, bleibt die Frage: Warum bevorzugen Spieler Texas Hold'em?

Der Film
Obwohl seine Auswirkungen viele Jahre nicht zu spüren waren, kann sehr viel vom Poker-Boom dem Film "Rounders" von 1998 angeschrieben werden. Im Film, der teils Thriller, teils Drama ist, geht es um zwei Card-Sharks, gespielt von Matt Damon und Edward Norton, die sich im Untergrund in New York City in der Welt der High-Stakes und Texas Hold'em Spiele verstricken.

Einer der wichtigsten Szenen zeigt Damon und Famke Jansen, wie sie ein Video von der World Series of Poker 1988 ansehen. Der Schwerpunkt liegt auf der entscheidenden Hand am Final-Tisch, in der Johnny Chan einen Nut Straight floppte und fortfuhr, den damaligen Neuling Erik Seidel hereinzulegen, der alle seine Chips in den Pot legte. Dieser Event gilt als einer der denkwürdigsten Momente in der Geschichte des Pokers und bestätigt, dass es wichtig ist "denjenigen zu beachten, der spielt" und nicht nur alleine die Karten. Dieses Video diente als Inspiration für Damons Charakter, der seinerseits eine Reihe von erfolgreichen Pokerprofis, wie Vanessa Rousso, Dutch Boyd und Gavin Griffin inspirierte.

Der "Moneymaker Effect"
Ein weiterer großer Grund für den Hold'em-Boom war das Main Event der 2003 World Series of Poker. Am Finaltisch des 839-Spieler-Turniers verärgerte ein Buchhalter aus Tennessee, namens Chris Moneymaker, den cleveren Vegas Profi Sammy Farha und gewann $2,5 Millionen. Der Sieg war aus vielerlei Gründen bedeutend und einer der markantesten der umfangreichen Berichterstattung von der Veranstaltung auf ESPN. Diese Wohlfühl-Geschichte eines durchschnittlichen Mannes, der einen erfahrenen Profi schlägt, ist wie geschaffen für großartiges Fernsehen. Mit der 2004-2005 NHL Sperre wurde viel Sendezeit im Kabelnetz frei und die Wiederholungssendungen des Turniers liefen überall.

Ein weiterer wesentlicher Faktor für den Sieg war das Aufkommen von Online-Poker. Vor seinem unvergesslichen Auftritt bei der World Series, ist Moneymaker eigentlich nie in einem Live-Turnier angetreten. In der Tat verdiente sich er sich als Amateur-Spieler mit dem Gewinn eines $39 Online Poker Satellite Turniers seinen Weg in die Veranstaltung. Diese "vom Tellerwäscher zum Millionär Geschichte" inspirierte unzählige "Möchtegern Card-Sharks" Live und Online Poker Turniere auszuprobieren - und da die meisten das no-limit Hold’em Event im Fernseher gesehen hatten, wussten viele Spieler genau, welche Variante des Spiels sie ausprobieren wollten.

Es gibt vielleicht keine größeren Einfluss, als die World Series selbst, denn jedes Jahr seit dem großen Gewinn von Moneymaker, steigt die Summe der teilnehmenden Spieler. Wegen des guten und schlechten wirtschaftliche Klimas, ist die Zahl der Spieler, welche die $10.000 Beitrittsgebühr zum Main Event zahlen (oder gewinnen), Jahr für Jahr stetig gestiegen und hatte mit einer Rekordzahl von 8.773 Teilnehmern im Jahr 2006 ihren Höhepunkt. 2012 nahmen mehr als 6.800 Spieler am Turnier teil.

Die Psychologie
Während diese Ereignisse vielleicht dazu beigetragen haben, Poker bekannt zu machen, liegt der Hauptgrund, warum Texas Hold'em so beliebt geblieben ist, an der Psychologie des Spiels. Im Gegensatz zu einigen Varianten des Spiels, wird die Mehrheit der Karten beim Spielen von Hold'em veröffentlicht. Dieser kleine Unterschied verändert die Psychologie des Spiels in einer einzigartigen Art und Weise, denn Spieler müssen die Stärke ihrer Hände und die ihrer Gegner, auf der Grundlage der gemeinsamen Karten ermitteln. Die Tatsache, dass die Enthüllung dieser Karten in drei Stufen (dem Flop, Turn und River) gestaffelt ist, steigert nur die Dramatik und Spannung des Spiels und das Element Strategie, das traditionellen Poker-Varianten eher fehlt, kommt hinzu.

Diese Psychologie verstärkt sich im Rahmen eines Poker-Turniers noch mehr. In Turnieren steigen die Blinds mit der Zeit ständig. Damit sind die Spieler einem neuen Level an Druck ausgesetzt und zwingt sie dazu ständig Spielzüge zu machen, oder zuzusehen, wie ihr Stack im Laufe der Zeit immer weniger wird. In einem Raum voller Spieler, die alle dem gleichen Druck ausgesetzt sind, fühlt sich jeder Zug wesentlich dramatischer an - und diese rohen Emotionen sind Teil dessen, was Texas Hold'em als beliebtestes Spiel in der Pokerwelt ausmachen.

Das Bild zeigt Matrosen, die an einem Texas Hold 'Em Poker Turnier an Bord des Flugzeugträgers USS Harry S. Truman teilnehmen und ist in öffentlichem Besitz.

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