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Eine kurze Geschichte der WSOP*

Guest Post by Jason Kirk, June 1, 2014

Fast ein Jahrzehnt und die Hälfte des 21. Jahrhunderts ist die World Series of Poker auf der ganzen Welt als die größte Pokerturnier-Serie anerkannt. Das Main Event, insbesondere, ist insbesondere die inoffizielle Weltmeisterschaft des Pokers. Ein Gold Bracelet zu gewinnen gehört zu den Dutzenden Events der Series und wird immer noch als eine der höchsten Leistungen im Spiel angesehen. Und die Erweiterung der Series nach Übersee hat dazu beigetragen, das Spiel auf der ganzen Welt zu legitimieren und somit die Voraussetzung für den Wachstum von Poker in der Zukunft geschafft.

Eine WSOP* Geschichte

Alle dieser Ergebnisse waren niemals eine Garantie. Die WSOP ging in seiner 45-jährigen Geschichte durch große Veränderungen, der Wechsel von einem Familientreffen von alten Straßen-Spielern zu einer massiven, siebenwöchigen Konferenz der weltweiten Pokerspiel-Community. In vielerlei Hinsicht ist die Geschichte der WSOP die moderne Geschichte vom Poker.

 

DIE URSPRÜNGE DER WSOP

Das erste World Series of Poker Turnier war eine Art Familientreffen unter einer Handvoll alter Straßen-Spieler und fand im Frühjahr des Jahres 1970 im Binion’s Horseshoe in der Innenstadt von Las Vegas statt. Horseshoe Casino Besitzer Benny Binion nahm die Inspiration des ersten WSOP von zwei Ereignissen der Vergangenheit.

Die erste Inspiration war ein episches Heads-up Spiel zwischen dem legendären texanischen Straßen-Spieler Johnny Moss und dem ebenso legendären High-Roller aus Kreta Nick “The Greek” Dandolos. Im Horseshoe Anfang des Jahres 1949 stattfindend, versammelten sich die Menschenmassen, um zu beobachten, wie die beiden Männer in einem fünfmonatigen Duell gegenüberstanden. Dadurch erhielt Binion den ersten Hinweis, dass Poker eine Zuschauerveranstaltung sein könnte. Es gab einige Spekulationen unter den Poker-Historikern, ob dieses Event in späteren Jahren mit Binion und Moss stattfand, oder überhaupt jemals stattfand – aber durch Mangel an definitiven Berichten, bleibt es Teil der WSOP Geschichte.

 

Binion’s andere Inspiration, welche wir definitiv bestätigen können, war das “Texas Gambling Reunion 1969,” ein High-Stakes Cash-Game Event, welches von Tom Moore & Vic Vickrey im Holiday Casino in Reno zusammengestellt wurde. Moore und Vickrey lehnten es ab 1970 das Event zu erneuern. Binion, der das Event mit alten Freunden wie Doyle Brunson, Johnny Moss, Puggy Pearson und Amarillo Slim Preston besuchte, entschied sich somit ein paar Monate später in seinem Vegas Casino ein ähnliches Event zu veranstalten.

Horseshoe Binions Las Vegas

 

Das erste WSOP zog eine Handvoll von Teilnehmer an, darunter den Bund, der sich im Vorjahr mit Binion in den Norden gewagt hat. Der Großteil des Line-up bestand aus Moss, Pearson, Preston, Brunson, Jack “Treetop” Straus, Bill Boyd, Brian “Sailor” Roberts, Jimmy Casella, Titanic Thompson und Crandell Addington, alle miteinander professionelle Spieler. Nach einigen Tagen des High-Stakes Pokers gaben sie eine Stimme ab, um die besten Allround-Spieler zu bestimmen. Die Legende besagt, dass jeder Spieler bei der ersten Abstimmung für sich selbst wählte: erst bei der zweiten Abstimmung wurde Johnny Moss, “The Grand Old Man of Poker,” als der erste Champion der World Series of Poker gewählt. Um diese Ehre zu gedenken, wurde er mit einem silbernen Becher belohnt.

 

 

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern in Reno, war Benny Binion genug aufschlussreich, um seine Freunde im Jahr 1971 wieder zu einer zweiten Runde einzuladen. Somit wurde die jährliche Tradition geboren, sich zu versammeln, um in Las Vegas Poker zu spielen. Es wurde weit und breit bekannt und bis Ende der 1970er-Jahre, dank der harten Arbeit von Binions Sohn, Jack, umfasste die WSOP 12 Side-Events und das $10.000 Main Event.

 

INNOVATIONEN

Das zweite jährliche WSOP war der Ort der Innovation, das uns das Pokerturnier brachte, wie wir es heute kennen. Anstatt Cash-Games zu spielen und einen Gewinner zu wählen, wie in im Jahr 1970, spielten die Teilnehmer Freezout-Turniere in fünf Disziplinen. Vier Fixed-Limit Turniere mit $1.000 Buy-Ins wurden im Seven-Card Stud, Razz, Five-Card Stud und Ace-to-Five Draw gespielt, während das $5.000 Main Event in No Limit Texas Hold'em gespielt wurde. Im nächsten Jahr wurde das Buy-In für das Main Event auf $10.000 erhöht. Bis heute ist es der Betrag des Buy-Ins.

Fernsehkameras sah man zum ersten Mal bei den World Series im Jahr 1973. CBS Sports erschien, um das Main Event zu filmen und fing den $130.000 Gewinn von Puggy Pearson ein. CBS produzierte in den 1980er ein einstündiges Special bei den WSOP. ESPN kopierte das einstündige Format von CBS in den 1980er und 1990er, bevor sie die Hole-Card Kamera Technologie beim WSOP Main Event 2003 einführte. Mit diesem Fortschritt kam die Erweiterung von Dutzenden von Programmstunden pro Jahr, einschließlich der Finaltische in einigen Jahren.

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Das Gold Bracelet, das Symbol der Exzellenz, welches den Gewinnern aller WSOP Events gegeben wird, wurde zum ersten Mal im Jahr 1976 vergeben. Davor wurde eine beliebige Anzahl an erinnernde Trophäen, Pokale und Teller sporadisch an die Gewinner vergeben. (Gewinne aus beliebigen Jahren an dem die WSOP stattfand, werden immer noch umgangssprachlich als “Bracelets.” bezeichnet). Weitere Preise wurden gelegentlich im Laufe der Jahre vergeben, einschließlich dem Champions weight in Silber für das Main Event von 1994.

Eric Drache, der 1973 von Jack Binion zum WSOP Turnierdirektor berufen wurde, war für die Einführung eines vollständigen Zeitplans der Side-Events und zahlreiche andere strukturelle Veränderungen bei den Series verantwortlich, aber seine Erfindung des Satellite-Turniers hat eine nachhaltige Wirkung auf das Spiel. Wie es in der Geschichte heißt, beobachtete Drache vor dem Main Event in 1978 gerade ein 10-Hand Cash-Game und erkannte, dass jeder am mehr als $1.000 im Spiel hat. Er schlug vor, dass sie alle ein $1.000 Freezout spielen sollen und der Gewinner sollte dann im großen Turnier weiterspielen. Somit wurde das erste Satellite geboren und schaffte die besten Voraussetzung für ein enormes Wachstum in den nächsten drei Jahrzehnten.

 

WACHSTUM DER WSOP

Der Schlüssel zur Entwicklung der WSOP im Laufe der Jahre hat neue Spieler angezogen und der kollektive Esprit der WSOP Organisatoren und Teilnehmer hat dazu beigetragen, dass dies von Anfang an geschehen konnte.

Amarillo Slims WSOP Main Event Sieg im Jahr 1972, war eines der größten Dinge, die dem Poker jemals passiert sind. Der gesellige Champion war ein bereitwilliger Werbesprecher für Poker. Er begann öffentlich auzutreten, darunter 11 Gastauftritte in der Tonight Show mit Johnny Carson und schrieb Bücher und erschien in Filmen, darunter Robert Altmans California Split. Obwohl man es nicht direkt auf seine Bemühungen zurückführen kann, der werbende Scharfsinn von Slim, konnte dem Wachstum von Poker sicherlich helfen.

Internationale Spieler begannen in den späten 1970er zu erscheinen, darunter der irische Poker-Pionier Terry Rogers und seine Freunde Liam Flood und Noel Furlong, der Geschäftsmann, der im Jahr 1999 das Main Event gewinnen wird. Rogers exportierte den Poker in seine Heimat Irland und rief somit die Irish Poker Open, das weltweit zweitgrößte High-Stakes Pokerturnier, ins Leben. Johnny Chan wurde der erste im Ausland geborene Amerikaner, der 1987 das Main Event gewann. Der iranische Auswanderer Mansour Matloubi, der zu dieser Zeit in London lebte, wurde 1990 der erste Spieler, der außerhalb der Vereinigten Staaten gewann. Seitdem sind fast die Hälfte der Spieler, die das Main Event gewonnen haben, Spieler, die außerhalb der Vereinigten Staaten geboren wurden.

 

Barbara Freer spielte 1978 im WSOP im Main Event und war die erste Frau, die teilnahm. Andere machten im Laufe der Jahre mit, aber 1982 gewann Vera Richmond das $1.000 Limit Ace to Five Draw Bracelet. (Starla Brodie verbündete sich 1979 mit Doyle Brunson in einem “Mixed Doubles” Event.) Die dreimalige Bracelet-Gewinnerin Barbara Enright war die erste Frau (und bisher die einzige), die 1995 beim Main Event Finaltisch gewann. Später gewannen Jennifer Harman und Vanessa Selbst jeweils zwei Open Field Bracelets. Obwohl Poker bis heute noch ein sehr männerdominiertes Spiel ist, genießen Frauen, aufgrund dieser Pioniere, eine wachsende Präsenz.

Bis 1979 wuchs das Main Event von den ursprünglichen sechs Spielern auf ein Feld von 54 Spielern und somit erfüllte sich Vorhersage von Benny Binion des Jahres 1973, als er der Meinung war, dass die Championship irgendwann mehr als 50 Spieler haben würde. Das Main Event erreichte 1982 100 Spieler, als Jack “Treetop” Straus gewann. Die Einführung der Satellites half dem Turnier im Laufe des nächsten Jahrzehnts schneller zu wachsen, vor allem nachdem Satellite-Qualifier Tom McEvoy 1983 das Main Event gewann. Bis 1991 wuchs die Teilnehmeranzahl auf 215 Spieler. In diesem Jahr wurde Brad Daugherty der erste Spieler, der in einem Pokerturnier $1.000.000 gewann, der gleicher Preis, der dem Sieger des Turniers in den kommenden Jahrzehnten vergeben werden wird. Fünf Jahre später erreichte das Turnier zum ersten Mal eine Teilnehmeranzahl von 300 Spieler, mit einer Vorahnung auf das enorme Wachstum, das uns im 21. Jahrhundert erwartete.

 

DER POKER BOOM

Das WSOP Main Event erreichte neue Höhen als das 21. Jahrhundert begann. Das Turnier im Jahr 2000, welches von Chris Ferguson gewonnen wurde, hatte 512 Teilnehmer. Diese Zahl stieg im Jahr 2001 auf 613 und dann auf 631 im Jahr 2002. Aber die hellsten Tage hatte die WSOP noch vor sich.

Das World Series of Poker Main Event von 2003 war das erste, welches jemals Online Satellite Qualifiers anbot. Die trug zum Teil dazu bei das Feld des Turniers auf einen Höchstrekord von 839 zu erhöhen. Zu diesen Teilnehmern gehörte ein junger Buchhalter aus Tennessee namens Chris Moneymaker, der ein $39 Online Satellite, um seinen Platz zu gewinnen. Er schaffte es das Feld zu überdauern und den Hauptpreis in Höhe von $2.500.000 zu gewinnen – und dies passierte während die ESPN das Main Event mehrere Tage filmte.

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Was allgemein als Poker-Boom bekannt ist, verstärkte sich mit dem Wirbel um Moneymakers Sieg, welcher ständig auf ESPN zu sehen war, noch weiter. Hunderttausende Spieler begannen online zu spielen und hofften den gleichen Erfolg wie Amateur Moneymaker. Sie halfen das Feld des WSOP Main Events des Jahres 2004 auf eine völlig beispiellose Teilnehmerzahl von 2.576 zu erhöhen, weit über der Kapazität des Horseshoe. Online Qualifikant Greg Raymer erreichte die Spitze und gewann für seinen ersten Platz eine Rekordsumme von $5.000.000. Und der WSOP Main Event Plan außerhalb der 32 vorläufigen Events erweiterte sich um die ständig wachsenden Menschenmassen unterzubringen, die auf ihre Chance nach Ruhm hofften.

 

Zu diesem Zeitpunkt war die Familie Binion eine Hülle ihres früheren Selbst. Benny, der Vater, verstarb am Weihnachtstag im Jahr 1989. Becky Binion-Behnen, die Tochter, betrieb das Horseshoe und die WSOP seit den späten 1990er Jahren, nachdem sie eine bittere Fehde mit ihrem Bruder Jack gewann. Nach dem Tod von Bruder Ted war sie jedoch ganz auf sich selbst angewiesen. Im Jahr 2004 fand hatte sie einen großen Streit mit den gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten des Casinos. Die Bundesregierung der Vereinigten Staaten mischte sich ein und entriss, zum ersten Mal, den Besitz von der Familie Binion. Harrah nahm den Platz ein und kaufte das Casino und mit ihm die WSOP.

Der erste Schritt, den Harrah machte war, die WSOP 2005 im Rio Convention Center, welche sich eine Meile vom Las Vegas Strip befand, zu veranstalten. Es war das überhaupt erste Mal, dass die Series an einem anderen Ort als das Horseshoe stattfand. Mit Platz zum Wachstum, erweiterte sich der Plan auf 43 Side-Events plus dem Main Event, welches eine erstaunliche Teilnehmeranzahl von 5.619 Spieler anzog. Die letzten beide Turniertage wurden in der Innenstadt in Binions Horseshoe gespielt, wo Joe Hachem den Hauptpreis mit einer Rekordsumme von $7.500.000 gewann und in seinem Heimatland Australien eine Popularität für Poker startete.

Mike Caro WSOP Zitat: Diejenigen, die sich für Straights und Flushes entscheiden, kommen in Flugzeuge und gehen mit Busse nach Hause.

Der Poker-Boom war nun in vollem Gange und die WSOP 2006 würde sich als sein Höhepunkt beweisen. Das Rio wurde vollständig genutzt und insgesamt wurden 46 vorläufige Event Bracelets vergeben. Das Main Event zog 8.773 Spieler an und hatte einen Preispool von $82.512.162, bis hält diese Summe den Rekord. Das Turnier war so groß, dass es in vier separaten Tag 1 Feldern geteilt werden musste und jeweils 800 Spieler hatte. Dann wurden diese Gruppen in zwei separaten Tag 2 Feldern kombiniert, wonach der Rest des Turniers mit einer einzigen Gruppe gespielt wurde. Das Turnier wurde fast von Anfang an von Jamie Gold geführt, einem ehemaligen Talent-Agent aus Kalifornien mit einer surrealen Fähigkeit seine Gegner dazu zu bringen die Züge zu machen, die ihm passten. Er gewann das Turnier und damit auch $12.000.000. Er erreichte sofort die Spitze der Rekord-Geldrangliste.

wsop twitter

Die Schließung des US-Markts für Online Poker Ende des Jahres 2006 hielt das Main Event in der Fortsetzung ihres exponentiellen Wachstums zurück, blieb aber das weltweit größte und reichste Pokerturnier. Es hat seit 2007 jedes Jahr mindestens 6.352 angezogen und jeder Champion gewann mindestens $8.250.000. Mittlerweile haben die Side-Events weiterhin einen Boom erlebt. Im Jahr 2013 wurden in Las Vegas62 Bracelets vergeben, wobei das Main Event nicht mitgerechnet wurde.

 

WELTWEITE EXPANSION

Mit der Popularität von Poker, die weltweit wächst und der Muttergesellschaft der WSOP (Harrah’s Entertainment, später Caesars Entertainment), die immer auf der Suche nach mehr Gewinnmöglichkeiten war, erreichte die WSOP im Jahr 2007 London wo die World Series of Poker Europe stattfand. Das erste Bracelet, dass jemals außerhalb von Las Vegas vergeben wurde, ging an den deutschen Thomas Bihl, der Jennifer Harmans Heads-up besiegte und das £2.500 HORSE Event gewann. Dario Alioto aus Italien gewann das £5,000 Pot Limit Omaha Bracelet und die 18-jährige norwegische Spielerin Annette Obrestad gewann das WSOP Europe Main Event.

WSOP Europe wurde seit 2007 jedes Jahr veranstaltet, obwohl der Veranstaltungsort von London nach Cannes und schließlich nach Paris verlagert wurde. Insgesamt 35 Bracelets wurden in Europa vergeben, darunter Siege von einigen der bekanntesten Spieler.

Im Jahr 2013 erweiterte sich die WSOP ein weiteres Mal, dieses Mal nach Australien mit der WSOP Asia-Pacific. Die sechs Events fanden im Crown Casino in Melbourne statt und vergaben alle goldene Bracelets, einschließlich dem neunten Karriereerfolg von Phil Ivey und dem sechsten von Daniel Negreanu beim Eröffnungs-WSOP-APAC Main Event. 2013 wurde angekündigt, dass die WSOP-APAC und WSOP Europe in der Zukunft im jährlichen Wechsel gespielt werden, um eine Übersättigung zu vermeiden. Die WSOP Geschichte entwickelt sich weiter von Jahr zu Jahr.

 

HIGH-ROLLING

Seit Jahrzehnten ist das $10.000 Main Event das WSOP Turnier mit dem größten Buy-In. Aber im 21. Jahrhundert, als der Wert des Dollar zurückging, wurden eine Reihe von Turnieren mit höheren Buy-Ins eingeführt.

Bei der WSOP 2006 war das Debüt des $50,000 HORSE Turniers. Der Großteil des Turniers wurde in einem Fixed-Limit, Mixed-Spiel Format mit wechselnden Runden von Hold’em, Omaha hi-lo, Razz, Seven-Card Stud und Stud Hi-Lo gespielt. Der Finaltisch wurde als no-limit hold’em gespielt, damit es für die Fernsehübertragung leichter ist. Chip Reese überdauerte ein Feld von 143 Weltklasse-Spieler und gewann sein drittes Bracelet in seiner Karriere. Er besiegte Andy Bloch nach dem längsten Heads-up Duell in der Geschichte der World Series Of Poker.

Nach einer sichtlichen sinkenden Beteiligung beim $50.000 HORSE in nächsten Jahren, wurde das Turnier von der WSOP mit dem $50,000 Poker Players Championship ersetzt. Das Format des Turniers enthielt alle HORSE Spiele sowie das Fixed-Limit 2-7 Triple Draw, No-Limit Hold’em mit Antes und Pot-Limit Omaha. Zwei der drei goldenen Bracelets, die Michael Mizrachi in seiner Karriere gewann, sind aus diesem Event.

Als ein besonderes Event für den 40. Geburtstag der WSOP, bot die Series 2009 eine No-Limit Hold’em Turnier mit einem $40.000 Buy-In an. Die 201 Spieler, die teilnahmen, bildeten einen Preispool von $7.718.400. Der Spieler Vitaly Lunkin aus Russland besiegte den Amerikaner Isaac Haxton und nahm den Hauptpreis in Höhe $1.891.012.

Die erste World Series of Poker war ein Familientreffen unter alten Straßen-Spielern.

Die WSOP 2010 fügte dem Plan ein $25,000 Six-Handed No-Limit Hold’em Event hinzu. Ein Feld von 191 Spieler tätigte einen Buy-In und bildete somit einen Preispool von $4.536.250. Online Star Dan Kelly gewann das Event, indem er Shawn Buchanan beim Heads-up besiegte und den Hauptpreis in Höhe von $1.315.518 und sein erstes goldene Bracelet gewann. In den nächsten zwei Jahren gehörte das Event nicht mehr zum Plan, kehrte jedoch 2013 wieder zurück als Steve Sung beim Heads-up Phil Galfond besiegte und $1.205.324 gewann.

Im Jahr 2011 wurde ein $25,000 Heads-Up No-Limit Hold’em Turnier gespielt. Jake Cody überdauerte ein 128-Spieler Feld und besiegte Yevgeniy Timoshenko beim Heads-up und gewann den Hauptpreis von $851.192.

Im Jahr 2012 verbündete sich die WSOP mit dem Cirque du Soleil Gründer Guy Laliberté’s Wohltätigkeit für sauberes Wasser, der One Drop Foundation, und veranstaltete das $1,000,000 Big One For One Drop Turnier. Von jedem Million Dollar Buy-In gingen $111.111 zur Wohltätigkeit. Ein Feld von 48 Spielern nahm am Turnier teil. Der Hauptpreis von $18.346.673 ging an Antonio Esfandiari, nachdem er Sam Trickett beim Heads-up besiegte. Der Big One wird 2014 zur WSOP zurückkehren.

Im Jahr 2013 wurde dem Plam ein besonderes $111,111 One Drop High Rollers No-Limit Hold’em Turnier hinzugefügt. Das Turnier zog 166 Spieler an und bildete einen Preispool von $17.891.148. Anthony Gregg besiegte Chris Klodnicki beim Heads-up und gewann den Hauptpreis in Höhe von $4.830.619.

WSOP Europe brachte im Jahr 2013 mit einem €25,600 High Roller No-Limit Hold’em Event die große Action ins Rollen. Ein Feld von 80 Spieler nahmen daran teil und bildeten einen Preispool von €1.920.000. Daniel Negreanu besiegte Nicolau Villa-Lobos beim Heads-up und gewann den Hauptpreis von €725.000 und sein fünftes WSOP Bracelet in seiner Karriere.

 

VORZÜGLICHKEIT DURCH DIE JAHRE

Johnny Moss wurde der erste zweimalige World Series of Poker Gewinner im Jahr 1971, wobei er beim Main Event den gesamten Preispool in Höhe von $30.000 gewann. Dann tat er es ein weiteres Mal im Jahr 1972 und wurder der erste dreifache Gewinner. Bis zum Ende seines Leben im Jahr 1995 gewann der Grand Old Man neun WSOP Bracelets, von denen drei aus dem Main Event und sechs weitere, die er in den 1970er Jahren gewann. Bis 2003 konnte keiner seinen Rekord brechen.

Doyle Brunson gewann seine ersten Bracelets im Jahr 1976 als er das $5,000 No-Limit Deuce-to-Seven Draw Turnier und das Main Event gewann. Dann gewann er zwei weitere im Jahr 1977 bei einem zweiten Main Event Gewinn und noch weitere in den Jahren 1978 und 1979. Insgesamt gewann er sechs Bracelets. Dann hörte er auf bei vielen Events zu spielen, weil die Cash-Games so berühmt wurden, dass er sie nicht ignorieren konnte. Brunson gewann dann schließlich ein weiteres Bracelet im Jahr 1991, noch ein eins im Jahr 1998 und hatte im Jahr 2003 dann genauso viele wie Johnny Moss. Sein 10. (und bisher letztes) gewann er im Jahr 2005.

 

 

Stu Ungar war ein Kartenspiel-Genie, der aus dem Nichts kam und das WSOP Main Event 1980 im Alter von 26 gewann und den zweimaligen Weltmeister Doyle Brunson beim Heads-up besiegte. Ungar hatte erst vor kurzem begonnen No-Limit Hold’em zu spielen und Brunson sagte, dass sich der junge Mann beim Turnier noch verbesserte. Dann kehrte Ungar zurück und verteidigte erfolgreich seinen Titel im nächsten Jahr und wurde der dritte Spieler, der das Main Event zweimal gewann. Im Jahr 1997, tief in den Schulden und beim Versuch seine Drogensucht zu bekämpfen, gewann Ungar unglaublicherweise das Main Event zum dritten Mal sowie sein fünftes Bracelet seiner Karriere und brach den Rekord von Moss für die meisten Main Event Siege eines einzelnen Spielers.

Johnny Chan wurde der vierte (und bisher letzte) Spieler, der 1987 und 1988 nachfolgende Main Event Titel gewann. (Sein Sieg gegen Erik Seidel im Jahr 1988 wurde im Film Rounders verewigt). Er hatte fast auch das Turnier im Jahr 1989 gewonnen und erreichte schließlich den zweiten Platz. Chan fügte in den 1990er noch zwei weitere Bracelets hinzu, aber in 2000er warteten noch weitere fünf auf ihn. Im Jahr 2005 stellte er mit seinem 10. in seiner Karriere einen Rekord für die meisten Bracelets Gewinne auf.

Phil Hellmuth brach Stu Ungars Rekord als überhaupt jüngster Spieler, der ein Main Event gewann, als er Johnny Chan beim Heads-up um den Titel im Jahr 1989 besiegte. Dadurch konnte Chan nicht der dritte dreifache Gewinner in der Geschichte des Main Events werden. Hellmuth schaffte es in den 1990ern fünf weitere Bracelets zu gewinnen, die meisten eines Spielers in diesem Jahrzehnt, darunter drei alleine im Jahr 1993. Aber es war seine Erfolgsbilanz, die seither so eindrucksvoll gewesen ist. Wo andere Gewinner der WSOP ihre Anzahl der Bracelets Gewinne verringerten, schaffte es Hellmuth sich zu verstärken. Er stand nun mit seinem 10. Bracelet Gewinn während der WSOP 2007 in einer Reihe mit Brunson und Chan. Seitdem konnte er noch drei weitere hinzufügen und der unangefochtene Führer mit 13 Bracelets werden, einschließlich einem Sieg beim WSOP Europe Main Event 2012, welches ihn zum einzigen Spieler machte, der sowohl das Main Event als auch das WSOPE Main Event gewann. Er kassierte auch 100-mal ein und schaffte es 49 Mal an die Finaltische, beides ein Rekord.

Phil Ivey gewann sein erstes Bracelet im Jahr 2000 im Alter von 24 Jahren. Jedoch war es seine drei-Bracelet Performance bei der WSOP 2002, bei der er seine Reputation erreichte. Sieben seiner neun Bracelets erhielt in den 2000er und passte sich dem Rekord für die meisten gewonnenen Bracelets in einem einzigen Jahrzehnt von Johnny Moss an (den er in den 1970er aufstellte). Mit nur 38 Jahren, erreichte Ivey die Leistungen der meisten Mitglieder der Poker Hall of Fame, auch wenn er selbst nicht berechtigt den Rang für zwei weitere Jahre anzuschließen. Seine Zeitspanne von seinem ersten Bracelet bis zum neunten ist die überhaupt kürzeste..

 

WSOP MAIN EVENT IN ZAHLEN

 

WSOP Main Event Preise im Jahr

 

WSOP MAIN EVENT GEWINNER

Obwohl der Ruf des Turniers sich im Laufe der Jahre geändert hat, vor allem in Folge der massiven Felder während der Poker-Boom-Ära, bleibt das WSOP Main Event die inoffizielle Weltmeisterschaft des Pokers. Hier sind alle Spieler, die das Main Event gewonnen haben:

wsop main event winners

Quelle: Wikipedia

 

WSOP SPIELER DES JAHRES

WSOP player of the year

Die World Series of Poker begann erst im Jahr 2004 den Preis für den besten Spieler des Jahres zu vergeben. Seitdem standen diese WSOP Champions in der WSOP Geschichte über ihre Spielkameraden:

2004: Daniel Negreanu (1 Bracelet, 5 Finaltische, 6 Bahrzahlungen, $346.280 Gewinne)

2005: Allen Cunningham (1 Bracelet, 4 Finaltische, 5 Bahrzahlungen, $1.007,115 Gewinne)

2006: Jeff Madsen (2 Bracelets, 4 Finaltische, 4 Bahrzahlungen, $1,467.852 Gewinne)

2007: Tom Schneider (2 Bracelets, 3 Finaltische, 3 Bahrzahlungen, $416.829 Gewinne)

2008: Erick Lindgren (1 Bracelet, 3 Finaltische, 5 Bahrzahlungen, $1.348.528 Gewinne)

2009: Jeff Lisandro (3 Bracelets, 4 Finaltische, 6 Bahrzahlungen, $807.521 Gewinne)

2010: Frank Kassela (2 Bracelets, 3 Finaltische, 6 Bahrzahlungen, $1.255.314 Gewinne)

2011: Ben Lamb (1 Bracelet, 4 Finaltische, 5 Bahrzahlungen, $5.352.970 Gewinne)

2012: Greg Merson (2 Bracelets, 2 Finaltische, 5 Bahrzahlungen, $9.785.354 Gewinne)

2013: Daniel Negreanu (2 Bracelets, 4 Finaltische, 10 Bahrzahlungen, $1.954,054 Gewinne)

 

WSOP ANDAUERNDE TOP-PERFORMER (vor der WSOP 2014)

wsop andauernde top-performer vor der wsop 2014

 

Meisten Bracelets: Phil Hellmuth (13)

Meisten Finaltische: Phil Hellmuth (49)

Meisten Bahrzahlungen: Phil Hellmuth (100)

Meisten Main Event cashes: Berry Johnston (10)

Meisten Gewinne, No-Limit Hold’em: Antonio Esfandiari ($20.879.700)

Meisten Gewinne, Limit Hold’em: David Chiu ($1.056.194)

Meisten Gewinne, Omaha: Daniel Alaei ($1.647.166)

Meisten Gewinne, Omaha Hi-Lo: Vyacheslav Zhukov ($889.710)

Meisten Gewinne, Seven-Card Stud: Men Nguyen ($894.850)

Meisten Gewinne, Stud Hi-Lo: Eric Rodawig ($463.373)

Meisten Gewinne, Razz: Frank Kassela ($227.379)

Meisten Gewinne, HORSE: Freddy Deeb ($2.360.462)

Meisten Gewinne, No-Limit 2-7 Draw: Erik Seidel ($717.259)

Meisten Gewinne, Limit 2-7 Triple Draw: Lenny Martin ($342.661)

Meisten Gewinne, Limit A-5 Draw: Johnny Moss ($128.560) 

*Die World Series of Poker und WSOP sind Markenzeichen von Caesars Interactive Entertainment, Inc. oder seinen Affiliates (Caesars als Kollektiv). CIE sponsert weder Titan Poker noch steht es in Verbindung oder unterstützt deren Produkte, Service, Aktionen oder Turniere. Jegliche Aktionen oder Turniere auf dieser Webseite sind keine Garantie für einen Sitz oder Ihre Möglichkeit sich für ein WSOP Event, oder für ein der WSOP angeschlossenes Event zu registrieren und liegt im alleinigen Ermessen von Ceasars.


Jason KirkJason Kirk schreibt seit 2005 über Poker und hat die World Series of Poker, World Poker Tour und WSOP Circuit in verschiedenen Funktionen für zahlreiche Verkaufsstellen abgedeckt. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Hunden seit 10 Jahren in Nashville, Tennessee.

 


 

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